UNSERE AUTOR:INNEN

Dem Hass kein Echo

MAX CZOLLEK

Max Czollek, 1987 in Berlin geboren, ist Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und Mitherausgeber der Zeitschrift „Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart“. Mit Sasha Marianna Salzmann kuratierte er 2016 den „Desintegrationskongress“ und 2017 die „Radikalen Jüdischen Kulturtage“ am Maxim Gorki Theater. Die Gedichtbände „Druckkammern“ (2012), „Jubeljahre“ (2015) und „Grenzwerte“ (2019) erschienen im Verlagshaus Berlin, bei Hanser 2018 das Sachbuch „Desintegriert euch!“.

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© Konstantin Boerner

ESTHER DISCHEREIT

Esther Dischereit ist Lyrikerin, Essayistin sowie Theater- und Hörstückautorin. Sie lehrte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und war DAAD Chair for Contemporary Poetics at New York University. Zurzeit lehrt sie als Max Kade Writer an der Washington University, St. Louis, USA. 2009 erhielt sie den Erich-Fried-Preis. Mit „Übungen jüdisch zu sein“ (1998) und „Joëmis Tisch“ (1988) wurde Dischereit eine der wichtigsten literarischen Stimmen der zweiten Generation nach der Shoah. Zuletzt erschienen ihre politischen Texte "Mama, darf ich das Deutschlandlied singen“ (2020) und die Gedichte „Sometimes a Single Leaf“ (2020).

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© Sandro Most

SASHA M. SALZMANN

Sasha Marianna Salzmann, geboren 1985 in Wolgograd, ehemalig Stalingrad. Die Roman- und Theaterautor:in, Essayist:in und Kurator:in war Mitbegründer:in des Kultur- und Gesellschaftsmagazins „freitext“ und Leiter:in des STUDIO Я am Maxim Gorki Theater Berlin. Salzmanns Theaterarbeiten sind in über 20 Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Kunstpreis für Darstellende Kunst der Akademie der Künste 2020 ausgezeichnet. 2017 erschien das Romandebüt „Außer sich“ (Suhrkamp), das in 16 Sprachen übersetzt wurde und auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Sasha Marianna Salzmann moderiert im monatlichen Wechsel mit der Wiener Philosophin und Publizistin Isolde Charim die Gesprächsreihe "Apropos Gegenwart" am Wiener Burgtheater. 

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© Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag

LEVI ISRAEL UFFERFILGE

Levi Israel Ufferfilge, geboren 1988 im nordwestfälischen Minden, hat Jüdische Studien und Jiddistik studiert. Nach seiner Promotion ist er heute als Schulleiter der Jewish International School – Masorti Grundschule in Berlin tätig. Über seine Erfahrungen als sichtbarer Jude schreibt er auf Twitter unter dem Hashtag #juedischinschland und auf Facebook, wo seine Anekdoten eine große Leserschaft haben.

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© Thomas Dashuber